IBM: 65% der führenden Banken werden bis 2019 die Blockchain einsetzen

Die jüngste Umfrage von IBM sagt voraus, dass 65% der großen globalen Banken innerhalb der nächsten drei Jahre die Blockchain-Technologie einsetzen. CEO Ginni Rometty warnt, dass die langsame Reaktion die Unternehmen schädigen werden.

IBM Report: 17% der Banken haben volle Blockchain-Produkt

Der Technik-Gigant veröffentlichte die Daten letzten Mittwoche und hat die neuesten Erkenntnisse von 200 Banken und weiteren 200 Finanzinstituten.

“Leading the Pack in Blockchain Banking: Trailblazers Set the Pace” berichtet auch, dass 15% der globalen Banken bis2017 ein vollwertiges Blockchain-Produkt im Einsatz haben werden. Die Zahlen unterstreichen das erstaunliche Tempo, dass diese Technologie in der traditionellen Finanzindustrie gebracht hat. Institutionen entwickeln schnell Lösungen um nicht den Anschluss zu verlieren, eine Meinung die auch IBMs CEO Ginni Rometty hat.

In seiner Rede auf der Sibos Konferenz, die ironischer Weise von der SWIFT organisiert wird – die in diesem Jahr aufgrund unzureichender Sicherheitstechnologie seiner Mitglieder gehackt wurde – betont Rometty die Verpflichtung das man mit der Zeit gehen müsse.

„Ich spreche nicht über Bitcoin oder andere Cyberwährungen, aber über die [zugrundeliegende] Technologie, die Vertrauen und Effizienz beim einem Tausch jeglicher Art mit sich bringt. Das wird eine tiefgreifende Änderung in der Funktionsweise der Welt haben. […] Die Blockchain wird das für Transaktionen sein, was das Internet für Informationen tat.“

Sie fügte hinzu, dass 38% der Einnahmen von IBM oder $31 Milliarden USD, bei Seite gelegt wurden, um „ihnen zu helfen, digital zu werden.“

Gemischte Perspektiven auf der Blockchain-Integrität

Rometty unterschied auch zwischen den Haltungen ihres Unternehmens zur Blockchain-Unveränderlichkeit und anderer Unternehmen. Private, bankbetriebene Blochchains wurden z. B. mit Vorbehalt angekündigt, um sicherzustellen, dass die vollständige Kontrolle immer noch in den Händen des Schöpfers liegt.

„Blockchains müssen unveränderlich sein – Man soll sie nicht ändern und sich nicht löschen können“ – Ginni Rometty

IBM hat seit geraumer Zeit, eine längere, wenn auch experimentelle Beziehung mit der Blockchain. Sie eifern mit Microsoft um die Wette, um Anwendungsfälle zu erforschen und zu produzieren. „IBM liefert Blockchain As-A-Service für Entwickler; Verpflichtet sich, die Blockchain bereit für das Geschäft zu machen. Um den Entwicklern schnell zu helfen, den Einsatz der Blockchain im Unternehmen zu erforschen,“ erklärte das Unternehmen im Februar in einer Pressemitteilung für sein neues Leger Produkt. „Wir haben bereits über 300 Blockchain- Engagemente vorzuweisen,“ fügte Rometty bei Sibos hinzu. Der jüngste Bericht unterstreicht inzwischen ein ähnliches Gefühl bei den traditionellen Finanzmitteln. Die Blockchainbewegung wird sich nicht nur auf die Banken selbst beschränken. Von den 200 anderen befragten Institutionen wollten 14% kommerzielle Produkte auf der Basis der Technologie bis 2017 umsetzen.

Originalfassung von bitcoin.com

Image via flickr.com, Tom Bastin, CC

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