Taizo Son: ICOs demokratisieren die Unternehmensfinanzierung

Der japanische Milliardär Taizo Son sprach in der vergangenen Woche über seinen Standpunkt zum Thema Initial-Coin-Offering (kurz ICO). Ihm zufolge könnten diese zukünftig eine wichtige Rolle in der Unternehmensfinanzierung spielen.

Während der Singapur-Woche der Innovation und Technologie sprach Son mit CNBC. Er erklärte, dass ICOs „Hauptmethode“ zur Finanzierung von Startups werden könnten. Bei einem Initial-Coin-Offering verkaufen noch junge Unternehmen kryptographische Token, um dann durch die Einnahmen die weitere Entwicklung des Unternehmens zu finanzieren.

Son erklärte gegenüber CBBC:

„[ICOs sind] sehr gut, weil sie die Unternehmensfinanzierung demokratisieren. Nicht nur Experten, wie Risikokapitalgeber, aber auch Laien können an spannenden Projekten von Startups teilnehmen.“

Der Milliardär ist allgemein als Gründer und Vorstandsvorsitzender der GungHo, einer der größten Konzerne der Spielindustrie, bekannt. GungHo veröffentlichte unter anderem die Spiele Puzzle & Dragons und Ragnarok Online. Son gründete ebenfalls das Unternehmen Mistletoe, eine Risikokapitalgesellschaft, die ihren Fokus auf neue Startups legt.

Die japanische Regierung soll zurzeit an einer rechtlichen Grundlage für den Umgang mit ICOs arbeiten.

Nach Angaben der Nikkei prüft die japanische Behörde zur Aufsicht von Finanzdienstleistungen momentan verschiedene Modelle zur Einstufung von ICOs. Die Behörde hatte auch bei der Einstufung Bitcoins eine wichtige Rolle gespielt. Aufgrund ihrer Bewertung ist Bitcoin nun ein offizielles Zahlungsinstrument.

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Image via Unsplash

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