Moldawien interessiert sich für Blockchain-Einsatz im Kampf gegen Kinderhandel

Der osteuropäische Staat Moldawien interessiert sich für die Blockchain-Technologie im Kampf gegen den Kinderhandel.

Nach Angaben von Reuters soll deshalb in dieser Woche ein Abgeordneter des Büros für Projektdienste der Vereinten Nationen (U.N. Office for Project Services (kurz UNOPS)) an einem Treffen in der Hauptstadt Chisinau teilgenommen haben.

Kinder aus ländlichen Gebieten werden vermehrt Opfer der Menschenhändler, da sie oft keine offiziellen Dokumente besitzen und dann mit gefälschten Papieren über die Landesgrenze geschafft werden können.

Yoshiyuki Yamamoto, UNOPS Zuständiger für die Blockchain, beschrieb die Technologie als „unveränderlich“. Durch sie könnten digitale Ausweise mit biometrischen Daten gespeichert werden, sodass gefälschte Ausweise bei der Ausreise erkannt werden würden.

Mihail Beregoi, Staatssekretär des moldawischen Innenministeriums, erklärte:

„Dies ist ein großes Problem und wir sind bemüht, effiziente Lösungen dagegen zu finden.“

Erst in dieser Woche gaben die Vereinten Nationen nähere Details zu ihrem Projekt bekannt. In Zusammenarbeit mit dem World Identity Network (kurz WIN) soll ein Pilotprojekt mit der Blockchain gegen den Kinderhandel entwickelt werden.

Mariana Dahan Vorstandsvorsitzende der WIN erklärte, dass Moldawien das erste Land sei, welches Interesse an dem Projekt gezeigt hätte.

Medienberichten zufolge sollen Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und Zwangsarbeit in dem Land stark zugenommen haben.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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