Bahrain: Registrierung von Autos mit der Blockchain

Das Königreich Bahrain möchte die Autos des Inselstaates mithilfe der Blockchain registrieren, um so Kosten der Fahrzeugschein-Branche zu senken.

Wie Bahrains Generaldirektion für den Verkehr am Donnerstag verkündete, soll ein neues System, welches auf der Blockchain basieren soll, entwickelt werden. Momentan ist die Generaldirektion noch auf der Suche nach einem Partner mit technischer Expertise, der sie in der Sache für das Design und die Einführung unterstützen kann.

Shaikh Abdulrahman bin Abdulwahab Al Khalifa, Direktor der Generaldirektion, sagte in einer Stellungnahme:

„Die Registrierung wird entscheidende Vorteile bieten; die Gesamtkosten für die Instandhaltung für Fahrzeuginformationen können gesenkt werden, eine größere Effizienz im Hinblick auf das Supply Chain Management und ein hohes Maß an Transparenz für alle Interessenvertreter in der Fahrzeugschein-Branche können geboten werden.“

Das Vorhaben wurde während des Gateway Gulf Forum bekannt gegeben und wird auch von dem Kronprinz des Landes unterstützt. Des Weiteren arbeitet die Regierung aus Bahrain momentan an der Einführung neuer Technologien durch die Unterstützung aus dem privaten Sektor.

Das Land im Mittleren Osten bemüht ihre Institutionen dazu, sich großen Blockchain-Projekten anzuschließen. So war die Arab Banking Corporation im August des letzten Jahres zum Beispiel dem R3 Konsortium beigetreten.

Lokalen Medien zufolge soll sich die Regierung auch an Singapurs Währungsbehörde gewandt haben, um sich für ein eigenes Blockchain-Projekt beraten zu lassen. „Die Möglichkeit für die Blockchain landesweit eingesetzt zu werden, ist eine große Chance für Bahrain, um ins Rampenlicht als Pionier dieser Branche zu rücken“, sagte Khalid Al Rumaihi, Geschäftsführer des Bahrain Economic Development Board damals.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

 

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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