Razzia bei Koreas größter Krypto-Börse

In Südkorea führte die Polizei eine Razzia bei der größten Krypto-Börse des Landes durch.

Wie CoinDesk Korea berichtete, fand die Razzia im südlichen Teil der Hauptstadt Seoul statt. Am 10. und 11. Mai hatte die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Zentrale der Börse UPbit im Stadtteil Gangnam-gu angeordnet.

UPbit wird vorgeworfen, Kryptowährungen verkauft zu haben, obwohl diese nicht im Besitz der Börse waren. „Wir haben Festplatten und Rechnungsbücher sichergestellt. Die Analyse wird wahrscheinlich einige Tage dauern“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Auf Nachfrage der Presse antwortete einer der Angestellten des Unternehmens, dass er „zu diesem Zeitpunkt keine Angaben über die Beschlagnahmung machen“ könne.

Auf der Webseite der Börse hieß es in einer Stellungnahme jedoch, dass trotz der laufenden Ermittlungen die Dienstleistungen des Unternehmens weiter in Anspruch genommen werden könnten. In der Stellungnahme auf der Homepage hieß es genau:

„Gegen UPbit wird momentan durch die Staatsanwaltschaft ermittelt und wir arbeiten gewissenhaft. UPbits Dienstleistungen wie Transaktionen und Abhebungen funktionieren weiterhin normal. Ihre Anlagen werden sicher auf ihrem Account gehalten, sodass Sie versichert sein können, dass Sie die Dienstleistungen von UPbit nutzen können.“

UPbit ist nicht die erste Börse gegen die die koreanische Staatsanwaltschaft ermittelt. Seit März wird gegen drei weitere Krypto-Börsen ermittelt. Bei einer dieser Börsen handelte es sich um Coinnest. Der Geschäftsführer Kim Ikhwan und ein weiterer leitender Angestellter von Coinnest befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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