Japan: Kumamoto Electric Company und Alt Design beginnen mit Mining

Die Kumamoto Electric Power Company und die OZ Mining Corporation werden ab August 14.000 Mining-Geräte zur Herstellung von Kryptowährungen an das Stromnetz anschließen. Dadurch erhoffen sich die beiden Unternehmen bis März 2020 einen Gewinn von 90 Millionen Yen erwirtschaften zu können. Auch weiter nördlich wird gemint. Alt Design mint in Fukui LTC und ETH.

Kumamoto Electric Power Company bietet Strom zu günstigen Preisen

Die Stadt Kumamoto befindet sich im südwestlichsten Gebiet der japanischen Hauptinsel (Kyūshū). Die Kumamoto Electric Power Company will nun Krypto-Mining-Produktionsstätten über ganz Japan verteilen, in dem sie einen sehr günstigsten Strompreis bietet. „Seit der Strommarkt 2016 liberalisiert wurde, gibt es immer mehr Stromanbieter, die mit niedrigen Preisen werben. In der Region Kyūshū, glaube ich, dass die Kumamoto Electric Company eine der niedrigsten Gebühren bietet“, erklärte ein Angestellter des Unternehmens gegenüber Bitcoin.com.

Japanische Banker minen weiter nördlich

Auch anderswo in Japan boomt das Mining-Geschäft. So haben ehemalige Banker in Fukui, einer Stadt an der Küste in der Nähe zu China, ebenfalls mit dem Mining angefangen. Über 500 Mining-Geräte arbeiten für das junge Unternehmen. Die Firma mit dem Namen Alt Design wurde im September 2017 in Tokio gegründet und bot zunächst Beratungen im ICO- und Krypto-Sektor an. Geschäftsführer Yuta Funayama entschied sich jedoch wenige Monate nach der Gründung dazu, auch ins Mining-Geschäft einzusteigen. „Wir wollen unseren Kunden und Investoren, welche hauptsächlich Japaner sind, eine Möglichkeit bieten, Mining mit ihren eigenen Augen zu sehen.“

Yuya Yamamoto, Sprecher von Alt Design, sagte in einem Interview: „Japanische Anleger investieren in Miner im Ausland, aber sie haben ihre Sorgen darüber zum Ausdruck gebracht, da es schwieriger zu kontrollieren ist, was dort passiert, besonders wenn sich diese außerhalb Japans befinden. Deshalb bieten wir auch die ‚japanische Qualität‘ im Service (…)an.“ Seit März mint das Unternehmen Litecoin und Ethereum. „Unsere Angestellten kommen alle aus der IT-Branche. Die Miner arbeiten 24/7 und unsere Angestellten arbeiten schichtweise, um zu kontrollieren, dass alles gut funktioniert“, führte Yamamoto aus. Ihr Standort sei außerdem gegen Naturkatastrophen abgesichert. Des Weiteren produzierten die Geräte rund 200 ETH und LTC pro Monat.

Als das Unternehmen nach einer Niederlassung suchte, war Fukui der ideale Standort. Dort bietet die Stadtverwaltung Zuschüsse für IT-Unternehmen, die sich in leerstehenden Fabriken niederlassen. Des Weiteren bietet die Verwaltung niedrige Gebühren, um neue Unternehmen zu unterstützen. Die Stromkosten in Japan können variieren, sind aber am Standort Fukui vergleichsweise gering.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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