Japanische Steuerbehörde fordert Klarheit im Umgang mit Krypto-Gewinnen

Die japanische Steuerbehörde NTA fordert Klarheit im Umgang mit Kryptowährungen. Anleger und Unternehmern sollen ihre Gewinne durch Kryptowährungen einfacher angeben können.

NTA will Steuererklärungen noch einfacher machen

Die japanische NTA will zusammen mit der Finanzdienstleistungsaufsicht und weitere Krypto-Unternehmen Steuerklärungen einfacher machen. Schon bald sollen Gewinne, die durch den Verkauf von virtuellen Währungen gemacht wurden, automatisch errechnet werden.

Die NTA rät Unternehmen dazu, die Software zu verwenden, die Gewinne und Verluste, die durch Kryptowährungen entstanden sind, automatisch berechnet. Außerdem fordert sie diese dazu auf, ihre Steuern zu zahlen, da die Zahlungsmethode nun verbessert wurde.

Erst im April trafen sich die NTA, die Finanzdienstleistungsbehörde und der japanische Blockchain-Verband, um über ihre Erfahrungen bei der Steuererklärung mit Kryptowährungen zu sprechen. Diese Treffen sollen auch weiterhin bis zum Ende des Jahres stattfinden. Dadurch erhofft sich die Steuerbehörde, die Ergebnisse dieser Gesprächsrunden für das nächste Jahr in eine konkrete Steuerpolitik umzusetzen.

Steuerabgaben einfacher errechnen

Immer wieder kommt es bei der Berechnung von Gewinnen, die nach dem Verkauf von Kryptowährungen entstehen, zu Problemen. Der Grund dafür sind die verschiedenen Methoden, die von Krypto-Börsen zu Berechnung verwendet werden. Die NTA wies auf weitere Probleme wie verfälschte Steuererklärungen und Betrug hin.

Durch den Einsatz der neuen Software sollen diese Probleme zukünftig umgangen werden. Die Software soll IT-Unternehmen, die Gewinne und Verluste durch Kryptowährungen haben, helfen, ihre Steuerangabe korrekt einzuführen.

Die Angabe von Krypto-Gewinnen wird notwendig, sobald diese einen Wert von 200.000 Yen pro Jahr überschreiten. Wenn die Berechnung automatisch stattfinden würde, wäre dies kein größerer Aufwand für den Steuerzahler, erklärte die Behörde. Sie plant generell den Steuerprozess zu vereinfachen. Dadurch soll das System entlastet werden.

Image via Unsplash

Maik ist Kontaktperson und Chefredakteur von Coinwelt. Seit 2015 beschäftigt er sich täglich mit Kryptowährungen. Nach dem Abschluss seines Betriebs- und Kommunikationsstudiums in den Niederlanden und in Deutschland ist er sogar hauptberuflich damit beschäftigt! Maik findet technische Analysen unglaublich interessant und hofft, dass Bitcoin in einigen Jahren mehr als 100.000 € wert sein wird.

Check Also

FATF wird Richtlinien für Kryptowährungen bis zum nächsten Sommer veröffentlichen

Die Financial Action Task Force (FATF), eine internationale Aufsichtsbehörde zur Verhinderung von Geldwäsche, erklärte nun, …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.