Opera testet integriertes Wallet im eigenen Browser

In der neusten Version von Opera, welche sich zurzeit in einer Beta-Version befindet, gibt es ein integriertes Wallet innerhalb des Browsers. Sobald diese Version auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen würde, müssten die 322 Millionen Nutzer des Browsers keine weiteren Apps zur Verwaltung ihrer Kryptowährungen mehr herunterladen.

Opera für Android mit Krypto-Wallet

Die Entwickler hinter der neusten Version von Opera erklärten, dass ihr Wallet so designt wurde, dass es einfacher zu bedienen ist als andere Wallets. Opera verlässt sich bei dem Wallet-Feature auf die Systemsperre von Android, um Transaktionen noch einfacher zu machen. Nutzer müssen deshalb weder eine neue PIN noch ein neues Passwort für die Verwendung des Wallets kreieren.

„Ein Krypto-Wallet in einem Browser zu haben, bringt die Bargelderfahrung in die Welt der online Zahlungen“, sagte Charles Hamel, welcher für die Entwicklung des Wallets mit verantwortlich war. „Zahlen mit dem Krypto-Wallet ist, wie digitales Bargeld direkt von Ihrem Handy zu versenden und wir haben es Ihnen noch einfacher gemacht. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Händler und Content Creator gleichermaßen.“

Den Übergang zu wirklichen Zahlungen beschleunigen

Die Beta-Version der App unterstützt momentan nur ETH, ECR-20 und ERC-721 Token. Die Entwickler planen für die Zukunft jedoch, weitere Kryptowährungen zu dem Wallet hinzuzufügen. Zunächst müsse jedoch getestet werden, wie Nutzer mit der aktuellen Version zurechtkommen. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Wallet ebenfalls Ethereums Web3 unterstützt. Dadurch erhofft sich das Team, einen Anreiz für die Entwicklung sogenannter dezentraler Apps (DApps) zu schaffen.

„Wir glauben, dass das Web von heute die Schnittstelle zum dezentralen Web von morgen wird“, fügte Hammel hinzu. „Dadurch, dass wir der erste große Browser sind, der sich dem Web 3.0 öffnet, wollen wir dazu beitragen, das Internet der Zukunft zugänglicher zu machen. Unsere Hoffnung ist, dass dies den Übergang von Kryptowährungen für Spekulation und Anlagen für tatsächliche Zahlungen und Transaktionen in dem täglichen Leben unserer User beschleunigt.“

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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