CoinMarketCap: Datenproblem beeinflusste Krypto-Preise

Ein Datenproblem bei CoinMarketCap hat zu einer künstlichen Inflation bei verschiedenen Kryptowährungen der Plattform geführt. Bei einigen Coins stieg der Preis am Freitag beinah bis zu 1000 Prozent.

Während der Preis von Bitcoin auf der Webseite „nur“ 12 Prozent zulegte, stiegen die Kurse anderer Kryptowährungen dramatisch nach oben. Der Preis von Aeternity stieg zum Beispiel um 951 Prozent, während der MOAC-Kurs 905 Prozent zulegte und Bitcoin Diamond einen Zuwachs von 876 Prozent verzeichnen konnte. Ebenfalls von dem Datenverarbeitungsproblem betroffen, war die Funktion, welche die Preise von digitalen Währungen bei Krypto-Börse angibt. Dort wurde fälschlicherweise angegeben, dass Bitcoin bei manchen Börsen für bis zu 73.000 US-Dollar verkauft wird.

Während auf Twitter wild spekuliert wurde, ob es sich bei dem Vorfall um Kursmanipulation, Viren oder einen Hackerangriff handelte, bestätigte CoinMarketCap, dass ein Datenfehler die Ursache für die falschen Preise war. Carylyne Chan von CoinMarketCap schrieb in einer E-Mail, dass „ein Preisberechnungsfehler auf Tether“ der Grund für die Probleme der Plattform war.

Während das Problem inzwischen wieder behoben ist, lief es für den VET Token von VeChain weiterhin nicht rund. Der Kurs der Währung konnte nicht aufgerufen werden und anstelle eines Preises war zunächst nur ein Fragezeichen zu sehen. Selbst auf der Webseite von VeChain war der Preis des Tokens nicht aufgeführt.

Die beliebte Plattform zur Analyse von Kursen digitaler Währungen versprach, den Vorfall näher zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wollen die Betreiber ebenfalls veröffentlichen.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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