USA: Zoll- und Grenzschutz will Dokumente mit Blockchain prüfen

Der amerikanische Zoll- und Grenzschutz will mithilfe der Blockchain Dokumente zur Einhaltung der nord- und zentralamerikanischen Freihandelsabkommen überprüfen.

Dies bestätigte Vincent Annunziato von der Abteilung für Innovation und Unternehmenswandlung des amerikanischen Zollamtes. Ihm zufolge werde die Behörde schon bald damit beginnen, die Blockchain aktiv einzusetzen. Mithilfe einer auf der Blockchain basierenden Plattform soll kontrolliert werden, ob Waren auch tatsächlich aus ihrem angegebenen Ursprungsland stammen. Annunziato machte diese Aussagen über die neue Plattform der American Shipper zufolge während des jährlichen Handelssymposiums in Atlanta.

Schon ab September wird die Behörde durch die Plattform Informationen über Produkte aus dem Ausland abrufen können. Mithilfe des neuen Systems sollen ebenfalls Warenzeichen kontrolliert und die physischen Eigenschaften eines Gegenstandes abgerufen werden können.

„Ich kann sogar so weit gehen und sagen: ‚Hey, Ich brauche mehr Informationen über die Naht‘ oder ‚Ich brauche mehr Informationen darüber, in welchen Farben es erhältlich ist’“, sagte er.

Annunziato fügte hinzu, dass das neue System auch als App funktionieren würde. Dann könnte diese anstelle des handschriftlichen und langwierigen Prozesses, welcher momentan für die Überprüfung solcher Dinge durchgegangen werden muss, eingesetzt werden.

Die Presseabteilung des Zoll- und Grenzschutzes war zu diesem Zeitpunkt zu keiner Stellungnahme bereit.

Image via Unsplash

Maik ist Kontaktperson und Chefredakteur von Coinwelt. Seit 2015 beschäftigt er sich täglich mit Kryptowährungen. Nach dem Abschluss seines Betriebs- und Kommunikationsstudiums in den Niederlanden und in Deutschland ist er sogar hauptberuflich damit beschäftigt! Maik findet technische Analysen unglaublich interessant und hofft, dass Bitcoin in einigen Jahren mehr als 100.000 € wert sein wird.

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