Tierschützerin Nadja Leroux will Wildhunde mit BCH retten

In Namibia geht die Anzahl der afrikanischen Wildhunde stetig zurück. Momentan ist die Tierart sogar vom Aussterben bedroht. Tierschützerin Nadja Leroux will dies mithilfe von Bitcoin Cash (BCH) verhindern.

Tierschützerin arbeitet mit BCH an der Rettung der Wildhunde

Nadja Leroux, eine Tierschützerin aus Namibia, hat eine erste Spende zur Rettung der Wildhunde im Süden Afrikas erhalten. Die Spende in Höhe von 145 Rand wurde in Bitcoin Cash überwiesen.

Vor einer Woche erstellte die Tierschützerin ein Spendenkonto. Sie hat sich 24.800 Rand für die Rettung der Tiere als Ziel gesetzt. Bis zum 9. September wurden bereits 504 Rand in BCH auf das Konto überwiesen.

Die Namibierin denkt, dass BCH eine gute Möglichkeit für Afrikaner bietet, um Geschäfte abzuwickeln. In einem Tweet erklärte sie ihren Beweggrund für die Auswahl der Kryptowährung. „Sie ist öffentlich. Sie geht 24 Stunden pro Tag. Sie ist eine neue Generation!”, twitterte sie.

Unter anderem will Leroux durch die Spenden ein IPad kaufen. Damit könne sie „Informationen sofort eintragen und analysieren“. Außerdem sei die Technologie notwendig, damit sie ihre Arbeit ausführen könne. Bereits 121 Tage dieses Jahres war sie in der Wildnis unterwegs, um den afrikanischen Wildhund aufzuspüren. Auf Twitter schrieb sie über ihren Arbeitsort:

„In der Mitte des Niemandslandes, aber genau da wo etwas geschieht.“

Art ist vom Aussterben bedroht

Der afrikanische Wildhund ist vom Aussterben bedroht. Oft werden die Tiere von Landwirten getötet, da diese eine Gefahr für ihre Herden darstellen. Bereits jetzt ist der Wildhund in 23 Ländern nicht mehr zu finden. Als Entwicklungsmanagerin des Cheetah Conservation Funds rät Leroux Landwirten dazu, das Verhalten der Wildhunde aufzuzeichnen und wenn nötig selbst einen Hund zum Schutz ihre Herde anzuschaffen. Diese Methode sei ebenso geeignet die Tiere fernzuhalten und könne die Art erhalten. „Warum der afrikanische Wildhund? Er ist das am meisten gefährdete große Raubtier im südlichen Afrika”, erklärte sie.

Krypto-Verbot in Namibia

Seit 2017 sind Kryptowährungen in Namibia verboten. Die Zentralbank des Landes warnte damals:

„Einem ortsansässigen Geschäft ist es nicht erlaubt, virtuelle Währungen im Austausch für Güter oder Dienstleistungen als Preis festzusetzen oder zu akzeptieren.“

Die offiziellen Währungen des Landes sind der Namibia-Dollar und der südafrikanische Rand. Die Zentralbank des Landes schien nicht gegen die Blockchain an sich zu sein, sondern viel mehr gegen die Verbreitung von Geld, da dies nur der Bank selbst gestattet ist.

Obwohl Leroux sich darüber freut, ihre Geschichte der Welt mitteilen zu können, sorgt sich über mögliche Maßnahmen der Aufsichtsbehörden. Noch fehlen ihr rund 24.300 Rand bis sie ihr finanzielles Ziel erreicht hat. Trotzdem zeigt Leroux schon jetzt, wie BCH eingesetzt werden kann, um Pionierarbeit in Afrika zu leisten.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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