Ethereums Constantinople Hard Fork wird auf 2019 verschoben

Constantinople, Ethereums nächste Hard Fork, wird aufs kommende Jahr verschoben. Dies bestätigten die Entwickler nach einer Sitzung am vergangenen Freitag.

Constantinople Hard Fork verschoben

Zunächst sollte die Hard Fork im November stattfinden. Dieser Schritt musste jedoch nach hinten verschoben werden, da auf dem Testnetzwerk einige Fehler in dem Code gefunden wurden. Deshalb waren sich die Entwickler hinter der Hard Fork einig, dass eine Veröffentlichung in diesem Zustand kontraproduktiv wäre. Stattdessen soll die Hard Fork im Januar oder Februar des nächsten Jahres stattfinden.

Entwickler Afri Schoeden sagte während Sitzung, die live übertragen wurde:

„Ich habe das Gefühl, dass wir versuchen es schnell umzusetzen und ich würde vorschlagen, dass wir Luft holen und gucken, was passiert.“

Constantinople hält fünf Veränderungen für die Kryptowährung parat. Unter anderem werden Fehler des Netzwerkes behoben, aber auch große Veränderungen, wie die Anzahl der neuen ETHs durch die Fertigstellung eines Blocks, stehen bevor.

Neue Features durch Verschiebung?

Die Verschiebung der Durchführung könnte auch Folgen für weitere Features haben. Martin Holste Swende, Sicherheitsleiter bei der Ethereum Foundation, sagte, dass es nun genug Zeit dafür gebe, „ProgPoW“ in Constantinople einzubetten.

ProgPoW zielt darauf ab, den Widerstand von Ethereum gegen spezialisierte Mining-Hardware zu stärken. „Ich werde mich weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass, wenn wir uns dazu entscheiden, dass Constantinople nicht bis Januar oder Februar fertig ist, ich versuchen würde, durchzusetzen, dass ProgPoW in Constantinople eingebettet wird“, sagte Swende.

ProgPoW wurde bereits bei früheren Treffen der Entwickler heiß diskutiert. Man entschied sich jedoch dazu, nichts zu überstürzen und den Code bei einer weiteren Hard Fork für das Netzwerk einzusetzen.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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