HTCs neues Blockchain-Handy kann mit Bitcoin gekauft werden

HTC, ein taiwanesischer Handyhersteller, hat ein Smartphone auf den Markt gebracht, welches nur mit BTC oder ETH gekauft werden kann. Das Handy mit dem Namen Exodus 1 integriert die Blockchain und bietet außerdem ein eigenes Wallet.

HTC verkauft neues Handy für 0,15 BTC

HTC verkündete bereits im Mai in Berlin, dass das neue Smartphone am 22. Oktober auf den Markt kommen wird. Das Handy wird für 0,15 BTC oder 4,78 ETH verkauft. Somit entspricht es einem Wert von ungefähr 960 US-Dollar. Die Auslieferung der Handys wird voraussichtlich im Dezember stattfinden, erklärte das Unternehmen.

„Exodus 1 ist ein grundlegendes Element des Krypto-Internets”, erklärte Phil Chen, HTCs Abteilungsleiter für Dezentralität, in einer Stellungnahme, die auf der Webseite veröffentlicht wurde. „Damit digitale Anlagen und dezentrale Apps ihr Potenzial voll ausschöpfen können, sind wir der Meinung, dass Handys die Hauptvertriebsstelle sein müssen.“

Im Exodus 1 ist ein Wallet mit dem Namen Zion integriert. Chen erklärte, dass das Wallet über einen Chip des Handys läuft und separat von Androids Betriebssystem fungiert. So soll ein extra Schutz für die Coins entstehen. Er erklärte, dass diese Funktion des Handys von Android abgetrennt wurde, da Googles Betriebssystem „unsicher mit einem zentralen System“ ist und so die Vermögensgegenstände im Falle eines Hackerangriffs entwendet werden könnten.

Chen sagte außerdem gegenüber CNBC:

„Im Grunde genommen ist es ein Wallet, aber ein Wallet, welches Ihre Private Keys innehält. Das ist der Grund für das Blockchain-Handy, dass jeder seine eigenen Keys besitzen kann. Alles fängt dort an. Wenn Sie Ihren eigenen Key besitzen, können Sie Ihre eigene digitale Identität besitzen und dann können Sie Ihre eigenen Daten besitzen.“

Handy kann nur mit Bitcoin oder Ether gekauft werden

HTCs neues Handy wird auch sogenannte dezentrale Apps kurz Dapps unterstützen. Dass die Handys nur in Kryptowährungen gekauft werden können, überraschte einige. „Wenn man [es] nur für Kryptowährungen verkauft und es als erster tut, bedeutet das, dass wir es direkt an die Kernzielgruppe und diejenigen, die dieses Gerät haben wollen – die Blockchain-Community – bringen“, erklärte Chen.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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