Krim: Gespräche über Schulungszentrum für Krypto-Experten aus dem Ausland

Der führende Verband der Krypto-Branche der Krim will ein internationales Schulungszentrum für Experten, die von westlichen Staaten sanktioniert werden, eröffnen. Dadurch sollen Anleger aus diesen Teilen der Welt angezogen werden.

Krypto-Schulungszentrum auf der Krim

Die Republikanische Vereinigung der Krim für Blockchain-Anlagetechnologie (kurz Krabit) möchte einen Kurs zum Thema Kryptowährungen anbieten, der Teil eine Universitätscurriculums werden soll. Professoren, die unter anderem Mitglieder der Krabit sind, werden Studenten aus Gegenden unterrichten, die momentan mit Wirtschaftssanktionen zu kämpfen haben.

Seit der Krimkrise im März 2014 ist die völkerrechtliche Lage der Halbinsel unklar. Noch immer ist die Zugehörigkeit der Krim nicht endgültig geklärt. Die Unabhängigkeitserklärung von der Ukraine, die weder von Kiew noch von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wurde, sorgte für wirtschaftliche Sanktionen von westlichen Staaten. Seitdem versucht die Regierung der Krim diese zu umgehen. Unter anderem erklärte der Vertreter der Republik im Kreml Georgiy Muradov, dass Blockchain-Cluster und Krypto-Fonds dabei helfen könnten, eine spezielle Wirtschaftszone auf der Krim zu errichten. Dadurch könnten wiederum Investoren angezogen werden. Auch wurde das Vorhaben einer möglichen Montageeinrichtung zum Zusammenbau von Mining-Geräte besprochen.

Der Präsident der Krabit, Roman Kulachenko, erklärte, dass die Republik nicht die einzige Region ist, die Vorteile aus Kryptowährungen ziehen könnte. Er nannte die Regionen Abchasien und Südossetien, die vor ähnlichen Problemen stehen würden, als weitere Beispiele. Er denkt, dass die Bildungseinrichtung dabei helfen könnte, einige dieser Hürden zu überwinden.

Kulachenko erklärte, dass Plattformen geschaffen werden könnten, die es ausländischen Investoren erlauben würden, anonym in diese Projekte zu investieren. Jedoch sei ein gesetzlicher Rahmen für digitalen Anlagen, Smart Contracts und Blockchain-Technologien notwendig. Die russische Regierung schiebt diesen Schritt seit Monaten vor sich her und es ist momentan unklar, wann die Gesetze für Kryptowährungen rechtskräftig werden.

Fernsehsendung informiert über Kryptowährungen

Eine weitere Bildungsmaßnahme wurde vor wenigen Wochen in Russland verkündet. Die internationale Rundfunkgesellschaft Mir wird ein neues TV-Format über Coins, Mining und andere Technologien ausstrahlen. Die Sendung mit dem Namen „Zu Besuch bei den Zahlen“ wird die Blockchain, Kryptowährungen und deren Herstellung einfach erklären.

Image via Unsplash

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