Tether wechselt zu neuer Bank und besitzt 1,8 Milliarden US-Dollar

Tether Ltd. bestätigte nun den Wechsel zu einer neuen Bank. In der Vergangenheit war das Unternehmen hinter dem Stablecoin Tether (USDT) zurückhaltend, wenn es um die Bankpartner ging. Aus der Stellungnahme geht hervor, dass es sich bei der neuen Bank um die Deltec Bank & Trust Ltd. handelt.

Tether betont Einhaltung der Sorgfaltspflicht bei Deltec

Bereits seit einigen Wochen kursierte das Gerücht, dass Tether eine neue Partnerschaft mit einer Bank eingegangen sei. Die Zusammenarbeit mit der Bank Deltec von den Bahamas wurde nun in einer Stellungnahme vom 1. November bestätigt. In dem Schreiben betonte Tether die Wichtigkeit von Transparenz und der Einhaltung von Richtlinien.

„Die Annahme von Tether Ltd. als Kunde von Deltec erfolgte nach der Überprüfung der Sorgfaltspflicht“, hieß es in dem Schreiben. „Dazu gehörte insbesondere eine Analyse unserer Compliance-Prozesse, Richtlinien und Verfahren; eine umfassende Überprüfung der Aktionäre, Endempfänger und leitenden Angestellten unseres Unternehmens; und Einschätzungen unserer Fähigkeit, den festen USD-Wechselkurs jederzeit aufrechtzuerhalten und unserer Richtlinien für Finanzmitteldispositionen.“

Dieser Prozess hätte mehrere Monate gedauert und sei mit einem positiven Ergebnis zum Ende gekommen. Nur deshalb könne das Unternehmen bei der Bank ein Konto eröffnen. Außerdem werde die Bank Tether weiterhin regelmäßig überprüfen.

Tether bestätigt große Geldreserven

Neben der neuen Partnerschaft mit Deltec bestätigte Tether auch, dass es momentan 1.831.322.828 US-Dollar besäße. Wenn diese Angabe korrekt ist, würde die Summe die rund 1,76 Milliarden USDT, die sich aktuell im Umlauf befinden, decken.

Die Community wirkte erleichtert, dass die Stellungnahmen, die das Unternehmen in der Vergangenheit veröffentlichte, der Wahrheit entsprechen.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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