JP Morgan Chase sieht für Bitcoin nur einen Platz in einer Dystopie

JP Morgan Chase kommentierte die Rolle von Bitcoin erneut. Dieses Mal sagte die Bank, dass die Kryptowährung nur in einer Dystopie sinnvoll wäre.

JP Morgan Chase: Bitcoin spielt nur in Dystopie eine Rolle

Obwohl die Preise verschiedener Kryptowährungen im vergangenen Jahr stark gesunken sind, sind digitale Coins ein wichtiger Bestandteil der Investmentbranche geworden. Die amerikanische Bank JP Morgen sieht dies jedoch anders. Der Bank zufolge werden Coins als Sicherheiten dienen, wenn wir uns in einer Dystopie befinden. Der Grund dafür sei die geringe Verbindung zu anderen Anlagen.

Mit Dystopie wird in diesem Zusammenhang ein Kontext beschrieben, in dem die Menschen ihr Vertrauen in herkömmliches Geld verloren haben. Jedoch merkt die Bank an, dass die Kryptowährung diese Rolle derzeit nicht annehmen könne. Wenn es zu Unruhen auf dem Finanzmarkt kommt, dürfte die Alternative nicht selbst in einem Bärenmarkt stecken.

Bitcoin verlor 80 Prozent

Im Dezember 2017 war Bitcoin in aller Munde und brach einen Rekord nach dem anderen. Der Kurs stieg auf beinah 20.000 US-Dollar. Danach ging es jedoch steil bergab. Inzwischen hat die Coin beinah 80 Prozent ihres Wertes seit 2017 verloren. Erst gestern fiel der Bitcoin-Kurs unter die 3.500-Dollar-Marke.

„Wir stehen dem Wert von Kryptowährungen schon lange in vielen Situationen skeptisch gegenüber, die einzige Ausnahme ist eine Dystopie, die durch den Verlust des Glaubens in große Reserveanlagen bedingt wird“, heißt es in einem Bericht an die Kunden der Bank.

Jamie Dimon Bitcoins größer Kritiker

Bereits zuvor hatte sich Jamie Dimon von JP Morgan kritisch über die Kryptowährung geäußert. Im September 2017 bezeichnete er Bitcoin als Betrug. Damals erklärte er, dass der Bitcoin-Hype schlimmer sei als die Tulpenmanie und es nicht gut für die Kryptowährung enden würde.

Wenig später ruderte er wieder zurück, da er bei beinah jedem Interview auf diese Aussagen angesprochen wurde. Er erklärte, dass er es bereut Bitcoin, als Betrug bezeichnet zu haben. Die Einschätzung über die Rolle von Bitcoin wolle er von nun anderen überlassen.

Image via Unsplash

Check Also

Großbritannien: Geschäftsreisen mit Bitcoin zahlen

Corporate Traveller akzeptiert von nun an Bitcoin (BTC) als Zahlungsmittel für Geschäftsreisen. Dies kündigte das …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.