Die goldene Zukunft von Bitcoin: 95 Prozent der Altcoins sterben einen schmerzhaften Tod

2017 war das Jahr für Bitcoin. Der Bitcoin-Kurs erreichte einen Rekord nach dem anderen und lag zum Schluss bei fast 20.000 US-Dollar. Jeder wollte bei dem Trend mitmachen und deshalb erhielt die Kryptowährung viel Andacht von den herkömmlichen Medien. Nun scheint sich das Blatt gewendet zu haben … oder vielleicht doch nicht?

Bitcoin eine Blase?

Wirtschaftsexperten mahnten schon lange, dass es sich bei Bitcoin um eine Blase handelt. Diese sehen sich darin bestätigt, da der Preis von Bitcoin im letzte Jahr enorm sank. Das bedeutete einen schmerzlichen Verlust für viele Investoren, die in die Kryptowährung vertraut hatten. Dennoch gab es positive Aspekte bei der Entwicklung von Bitcoin. Es war genau wegen dieser kurzlebigen, aber intensiven Aufmerksamkeit, dass Geld und Talente auf den Krypto-Markt strömten.

Optimismus und sterbende Altcoins

Matt Houghans arbeitet als Leiter des Forschungsteams bei Bitwise. Er ist weiterhin optimistisch:

„Ich denke, dass daraus interessante Dinge entstehen werden. Aber ja sicher 2018 war ein schwieriges Jahr. Ich denke, dass Bitcoin das nächste Dotcom ist. Und vergessen Sie nicht: durch die Dotcom-Blase entstanden Giganten wie Amazon.“

Bei der Dotcom-Blase handelt es sich um eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die sogenannten Dotcom-Unternehmen betraf. Diese führte vor allem in Industrieländern für Kleinanleger zu Vermögensverlusten.

Ihre Lieblings-Altcoins werden dem Experten zufolge nicht verschont. Hougan schätzt, dass 95 Prozent aller Kryptowährungen, die nun existieren, verschwinden werden. Er hält dies jedoch für eine gute Sache:

„Es gibt über 2000 Kryptowährungen; 95 Prozent davon sind nutzlos und werden einen schmerzhaften Tod sterben. Je schneller das geschieht, desto besser. Aus der Asche werden jedoch gute Dinge entstehen, ähnlich wie Amazon, Google, Facebook etc. aus der Asche der Dotcom-Blase entstanden.“

Dafür sei jedoch wichtig, dass alle „falschen Währungen“ verschwinden, damit die besseren sich noch mehr entwickeln können. Auch beteuert er, dass Bitcoin das Gold einer neuen Generation sei. Er macht sich keine Sorgen darüber, dass einige Experten und Medien bereits den Tod von Bitcoin prognostizierten.

„Bitcoin hat sechs oder sieben Rückgänge mit mehr als 70 Prozent überlebt. Und jeder dieser Rückgänge hat den Grundstein für eine neue Rallye gelegt. Ich sage nicht, dass dasselbe hier notwendigerweise passieren wird, aber die Coin ist jetzt zu 70 Prozent im Minus. In den vergangenen zwei Jahren sprechen wir immer noch von einer Steigerung um 300 Prozent. Es liegt also nur an Ihrer Perspektive.“

Image via Unsplash

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