Bakkt will noch in diesem Quartal Bitcoin-Futures anbieten

Wie The Block berichtete, will Bakkt noch in diesem Quartal Bitcoin-Futures auf den Markt bringen. Jedoch gibt es einigen Investoren zufolge noch Probleme, die diesen Plan ins Wanken bringen könnten.

Bakkt Warehouse hat noch keine Genehmigung

Das Unternehmen wartet noch immer auf eine Genehmigung des New York Department of Financial Services für das sogenannte Bakkt Warehouse. Ohne diese „Lagerhalle“ kann Bakkt nicht das durch Versicherungen geschützte und risikofreie Umfeld, das große institutionelle Anleger verlangen, bieten.

In dieser „Lagerhalle“ wird Bakkt die Bitcoin sicher verwahren. Diese Sicherheitsmaßnahme ist notwendig, weil Bakkt Termingeschäfte mit Bitcoin, die sich tatsächlich im Besitz des Unternehmens befinden, anbieten möchte. Noch im Mai hieß es vonseiten Bakkts, dass keine Bitcoin-Futures auf den Markt kommen würden, wenn sie das Vertrauen der Investoren in ihre Dienstleistungen nicht gewährleisten könnten.

Jeder Vertrag muss den CFTC-Regeln entsprechen

Das Unternehmen sagt, dass die angebotene Infrastruktur allen Vorschriften entspräche, sodass institutionelle Anleger Gelder ohne Risiko anlegen können.

Die Muttergesellschaft von Bakkt ist die Intercontinental Exchange (ICE). Dabei handelt es sich um die Dachorganisation, zu der auch die New Yorker Börse gehört. Es ist also nicht verwunderlich, dass deshalb alle Verordnungen und Vorschriften eingehalten werden sollen. Außerdem müssen alle Futures-Verträge von der ICE Clear USA genehmigt werden und die CFTC-Vorschriften erfüllen.

Bei der CFTC handelt es sich um die Commodity Futures Trading Commission, einer unabhängigen Agentur der amerikanischen Regierung. Diese befasst sich mit der Regulierung von Warentermingeschäften und dem Optionsmarkt.

Produktplan wurde unter die Lupe genommen

Auch der Produktplan, in dem Bakkt seine zukünftigen Dienstleistungen beschreibt, wurde von Anlegern unter die Lupe genommen. Einige Investoren sehen in einem Punkt ein Problem.

Es wird kritisiert, dass der Bakkt-Garantiefonds zu klein ist, um alle Risikopositionen abzudecken. ICE leistet einen Beitrag von 35 Millionen US-Dollar zu Bakkts bestehendem Garantiefonds. Dieser Fonds dient dazu, Verluste aus Bitcoin-Future-Verträgen auszugleichen. Garantiefonds sind in der Regel erforderlich und stellen eine Art Garantie dar, wenn Versicherer den Versicherungsnehmern keine Zahlungen leisten können.

„Dies ist beim Clearing von Risikomanagement nicht die übliche Praxis“, sagte Ricky Li, Mitbegründer des Handelsunternehmens Altonomy. Zwar sei der Fonds Li zufolge ein wenig klein, jedoch hätte Bakkt einen anderen Vorteil. Im Vergleich zu anderen beliebten Börsen wie BMX sei Bakkt transparent beim Versuch die Kunden zu schützen.

Image via Unsplash

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One comment

  1. Ich wußte es doch Bakkt ist der größte Schwindel. Nur diese ignorande Bitcoingemeinde glaubt diesen Mist das Bakkt kommen wird. Dank einiger Youtuber sogenannter Experten die Bakkt als Kurstreiber sehen. Damals schrieb ich und das mehr als einmal ohne die Regulierungen wird es kein Bakkt oder ETF geben.
    Ich bin froh kein übertriebener selbst ernannter Experte zu sein.
    Justin Sun ist ein Problem lächerlich. Die verlogenen Nachrichten über Bakkt, ETF und die angeblichen Fortschritte bei Bitcoin zur Maßenadaption sind es.
    Kein Großinvestor investiert Geld in den Kryptosektor solange er fürchten muß sein Geld zu verlieren. Ich glaube auch nicht das Bakkt überhaupt eine Testphase gestartet hatte wie angekündigt.
    Warum auch ohne diese Genehmigungen die gebraucht werden, Zeitverschwendung weiter nichts.
    Die Kryptomagazine sollten endlich anfangen seriöse Kryptonachrichten zu verbreiten.

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