Justin Sun (TRON) will eine Million Dollar zur Rettung des Planeten beisteuern

Justin Sun schrieb auf Twitter, dass er eine Million Dollar für den Kampf gegen die globale Erwärmung beisteuern möchte.

Ein junger Unternehmer…

In seinem Tweet erwähnte er Greta Thunberg. Wie sie teile er den Willen, die Welt zu verändern. Die junge schwedische Aktivistin wurde erst vor kurzem vom TIME Magazine zur Person des Jahres gewählt. Sun schrieb in seinem Tweet:

„Als junger Unternehmer teile ich die Leidenschaft von Greta Thunberg, die Welt zu verändern. Krypto wird durch die Implementierung einer dezentralen Abwicklung einen enormen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks leisten. Ich möchte persönlich 1 Mio. USD für die Initiative von Greta Thunberg bereitstellen. #cop25“

Geschicktes Marketing von Justin Sun?

Viele der Kommentare unter diesem Tweet des jungen Unternehmers sind zynisch und negativ. Dies ist nicht verwunderlich. Bereits in der Vergangenheit nutze Sun die Plattform, um Aufmerksamkeit auf sich und TRON zu ziehen. Als er zum Beispiel ankündigte, 4,5 Millionen Dollar für ein Mittagessen mit Warren Buffet auszugeben, um ihn von Kryptowährungen zu überzeugen, war er in aller Munde. Als es dann zu dem Treffen kommen sollte, musste er aus gesundheitlichen Gründen absagen. Ob Sun sein Versprechen einhalten wird, bleibt also abzuwarten.

CO2-Außstoß des Krypto-Marktes

Viele Klima-Aktivisten kritisieren den großen CO2-Fußabdruck, der durch den Strom zur Herstellung von Bitcoin (beim sogenannten Mining), entsteht. Man kann nicht leugnen, dass die „Produktion“, aktuell eine Menge Strom verbraucht. Einige gehen sogar so weit und behaupten, dass Bitcoin mehr Strom als Österreich verbraucht.

Das Wissenschafts- und Technikmagazin The New Scientist veröffentlichte im letzten Monat eine Studie, aus der hervorgeht, dass der CO2-Verbrauch viel niedriger ist, als zunächst erwartet. Die Forscher kritisierten Behauptungen, dass durch Bitcoin jährlich 63 Megatonnen CO2 entstehen würden. Sie behaupten, dass diese Schätzungen auf der Annahme beruhen, dass die CO2-Emissionen in ganz China gleich sind. Mehr als die Hälfte aller Miner arbeitet in China, da die Stromkosten dort niedriger sind als anderswo.

Die Wissenschaftler analysierten die chinesische Bitcoin-Landschaft und kamen zu dem Ergebnis, dass der Ausstoß von Bitcoin weltweit bei 17,29 Megatonnen CO2 liegt. Das ist in der Tat viel weniger als erwartet, ob es jedoch das Argument von Justin Sun stützt, ist eine andere Frage.

Image via Unsplash

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