Tim Draper hält an seiner Vorstellung von Bitcoin mit einem Preis von 250.000 Dollar fest

Risikokapitalgeber Tim Draper hält an seiner Preisvorstellung für Bitcoin fest; die Kryptowährung wird nach der Block-Halbierung 250.000 US-Dollar wert werden. Er denkt, dass der Fall in den nächsten sechs bis zwölf Monaten nach der Block-Halbierung eintreten wird. Diese Aussagen machte er in einem Interview mit BlockTV. Außerdem geht er davon aus, dass Bitcoin in den nächsten Jahren einfacher zu verwenden sein wird.

Nach der Block-Halbierung schießt der Kurs in die Höhe

Durch die Block-Halbierung wird die finanzielle Entschädigung für Miner halbiert. Das bedeutet, dass der Strom der neuen Coins auf den Krypto-Markt abnimmt. Deshalb hat die Halbierung einen Einfluss auf das Angebot neuer Bitcoin und auch auf den Preis. Verschiedene Experten gehen deshalb davon aus, dass der Kurs nach der Halbierung steigen wird.

Zu diesen Optimisten zählt auch Tim Draper:

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass Bitcoin bis Ende 2022 oder Anfang 2023 einen Wert von 250.000 US-Dollar haben wird.“

Draper hält es für möglich, dass Menschen Bitcoin anstatt von Kreditkarten nutzen werden, da die Kosten dafür zu hoch sind:

„Es ist so frustrierend, dass Banken Gebühren zwischen 2,5 und 4 Prozent der Transaktionsgebühren verlangen, jedes Mal, wenn ich meine Kreditkarte verwende. Es ist wirklich Zeit für eine neue Währung, die „reibungslos“ ist.“

Frauen werden Krypto-Annahme voranbringen

Tim Draper erwartet, dass die Annahme von Kryptowährungen in Zukunft weiter zunehmen wird. Er denkt, dass Frauen dabei eine wichtige Rolle spielen werden:

„Ich denke, die Akzeptanz rückt näher, da 75 bis 80 Prozent des Online-Shoppings von Frauen getätigt werden. Gleichzeitig wird nur jedes fünfte Bitcoin-Wallet von einer Frau verwaltet. Wenn Frauen also feststellen, dass sie mit einer Kreditkarte immer 2,5 bis 4 Prozent verschwenden, werden sie auf jeden Fall nach einer besseren Lösung suchen.“

Es ist schwierig, Schlüsse über die Geschlechterverteilung bei Bitcoin-Wallets zu ziehen. Bitcoin-Adressen sind nämlich pseudonym; eine Adresse besteht aus willkürlichen Zahlen und Buchstaben. Deshalb kann man nicht einfach herausfinden, ob sich hinter der Adresse ein Mann oder eine Frau befindet.

Sehen Sie sich hier das Interview mit Tim Draper selbst an:

Image via Unsplash

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