Google im Mittelpunkt eines neuen Bitcoin-Betrugs

Einige Webseiten-Betreiber wurden dazu aufgefordert, eine große Summe in Bitcoin zu bezahlen, wenn sie ihre Accounts bei Google AdSense weiterhin nutzen wollen. Dabei handelt es sich um einen neuen Versuch von Betrügern, Unternehmer um ihr Geld zu bringen.

Bitcoin müssen überwiesen werden

Bei dieser Aktion handelt es sich natürlich um einen Betrugsversuch. Dieser funktioniert über das Hacken der Besucherzahlen bestimmter Webseiten. Hacker lassen es so aussehen, als würden viele Menschen über Werbebanner und andere Werbung auf bestimmte Webseiten gelangen. Dadurch sieht es so aus, als wären die Zahlen zum Aufrufen der Webseite manipuliert. Es hat dann den Anschein für Google, dass Unternehmen ihre eigenen Besucherzahlen manipulieren, indem sie selbst immer wieder auf ihre Werbung klicken.

Durch den plötzlichen Anstieg der Besucherzahlen wird das Unternehmen von Google gekennzeichnet. Die Suchmaschine muss im Normalfall schnell reagieren und Werbeanzeigen von Webseiten entfernen.

Die Hacker nutzen dieses System und schicken eine Lösegeldforderung in Höhe von 5000 Dollar in Bitcoin an die Opfer. Wenn diese Summe gezahlt wird, erhalten sie angeblich wieder einen Zugang zu den richtigen Besucherzahlen der geschalteten Werbung.

Google steht Kryptowährungen kritisch gegenüber

Google war Kryptowährungen in den vergangenen Jahren nicht positiv gesinnt. Zunächst schränkte die Suchmaschine Werbung für Initial Coin Offerings (kurz ICO) deutlich ein. ICO-Betreiber beschwerten sich darüber, dass die Besucherzahlen aufgrund von Googles Eingreifen sanken. Einen weiteren Seitenhieb teilte die amerikanische Suchmaschine in einem Werbespot aus. In einer Werbung für Google Assistent erklärten die Schauspieler, dass Kryptowährungen kein richtiges Geld sind.

Da es bei diesem Hackerangriff Unternehmen treffen kann, die sich nichts zuschulden kommen lassen haben, sollten Firmen auf verdächtige Veränderungen bei den Besucherzahlen achten. Verdächtige Zahlen sollten sofort bei Google gemeldet werden. Nur so könne verhindert werden, dass die Konten gesperrt oder gelöscht werden.

Image via Unsplash

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