Neue Bitcoin-Doku „Banking on Africa“ ab Freitag auf Amazon Prime

Bitcoin kam für den Sohn von Alakanani Itireleng etwas zu spät. Er starb, bevor das Geld abgehoben werden konnte, um seine Operation in Südafrika zu bezahlen.

Als Itireleng ihren Sohn Paco retten wollte, hörte sie zu ersten Mal von Bitcoin. Inzwischen ist sie viel weiter und als „Botswanas Bitcoin Lady“ bekannt. Sie gründete das gemeinnützige Bildungszentrum Satoshi. Hier bringt sie anderen bei, wie man Bitcoin benutzt, Vorteile aus der Währung zieht und sein Leben damit verändert. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen, die man in „Banking on Africa: The Bitcoin Revolution“ sehen kann. Diese neue Doku ist ab Freitag beim Streamingdienst Amazon Prime erhältlich.

Sehen Sie sich hier vorab schon einmal den Trailer an.

Bitcoin ist in Afrika beliebt

Wer denkt, dass Bitcoin nur von Asiaten, Europäern und Amerikanern genutzt wird, liegt falsch. Die Zahlen von den P2P-Plattformen Paxful und LocalBitcoins zeigen, dass die Kauf- und Verkaufrekorde immer wieder in Afrika gebrochen werden und das sogar während der Corona-Pandemie.

Bisher sind Nigeria, Südafrika, Kenia und Ghana die am schnellsten wachsenden Bitcoin-Benutzergemeinschaften auf dem Kontinent.

Interessante Geschichten rund um Bitcoin

Ab Freitag kann man sich die Doku auf Amazon Prime ansehen. Sie wurde von dem südafrikanischen Filmemacher Tamarin Gerriety produziert und von der Krypto-Börse Luno finanziert. Neben Alakanani Itireleng aus Botswana ist der südafrikanische Monero-Entwickler Riccardo Spagni zu sehen.

Auch der Nigerianer Keith Mali ist bei dem Dokumentarfilm dabei. Er kaufte 2016 zum ersten Mal Bitcoin, 2018 beendete er sein Studium und gibt seitdem Seminare über die digitale Coin. Er ist ebenfalls der Gründer des Start-ups Swirge. Mali sagte über Kryptowährungen:

„Kryptos haben in Nigeria im Vergleich zum Westen eine höhere Wachstumschance, insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Wir haben gerade unsere öffentliche Beta-Version während dieser Pandemie gestartet und haben bereits 20.000 Benutzer, ohne Geld anzubieten. Die Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihre Einnahmen zu diversifizieren.“

Nnanna Ijezie ist ein großer Bitcoin-Fan. Er sagt, dass er und seine Freunde Konten bei verschiedenen Plattformen haben. Sie wandeln ihr Gehalt in Bitcoin um. Über Bitcoin in Nigeria sagt er:

„Jeder in Nigeria hat in den letzten fünf Jahren mindestens zweimal eine Abwertung erlebt. Die Volatilität von Bitcoin ist also ein Risiko, das die Menschen eingehen wollen. Der größte Teil des Handels erfolgt jedoch offline. In Nigeria besteht ein großer Teil des Marktes aus der nigerianischen Diaspora.“

Image via Unsplash

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