Bitcoin wächst weiter: Rechenleistung bricht nächsten Rekord

Während der Bitcoin-Preis bei rund 12.000 Dollar noch weit davon entfernt ist, neue Rekorde zu brechen, sieht es bei der Rechenleistung des Netzwerkes ganz anders aus.

Neuer Rekord

Die Rechenleistung wird in Hashrate ausgedrückt und diese bricht weiterhin alle Rekorde. Der neuste liegt nun bei 129 Millionen TH/s. Damit bricht das Netzwerk den Rekord des letzten Monats. Am 28. Juli lag die Hashrate bei 127 Millionen TH/s. Dies steht für Terahash pro Sekunde.

Nach Block-Halbierung brach die Hashrate ein

Noch vor wenigen Monaten hatte Bitcoin mit einem signifikanten Rückgang der Hashrate zu kämpfen. Das war kurz nach der Block-Halbierung. Am 11. Mai, als die Belohnung für Miner halbiert wurde, fiel die Rechenleistung auf 90 Millionen TH/s. Einige Krypto-Experten befürchteten daraufhin eine sogenannte „Mining-Todesspirale“, in der immer weniger Miner im Netzwerk aktiv sind. Das hätte zur Folge, dass die Hashrate noch weiter sinkt und das Netzwerk immer unsicherer wird.

Diese Bedenken waren jedoch unbegründet und der Rückgang erwies sich als kurzlebig. Durch die Halbierung wurde die Belohnung für den Abbau eines einzelnen Blocks von 12,5 Bitcoin auf 6,25 Bitcoin reduziert. Es waren vor allem Miner, die noch mit alten Mining-Geräten gearbeitet hatten, die den Stecker ziehen mussten. Sie konnten nicht mit den modernen Minern konkurrieren und waren gezwungen, aufzuhören.

Diese großen Verschiebungen der Hashrate sind nicht überraschend. Der Abbau von Bitcoin ist ein kostspieliges Geschäft. Je nachdem wie sich der Preis von Bitcoin entwickelt, machen Miner einen großen oder kleinen Gewinn.  Wenn Miner dagegen einen Verlust machen, ist es für sie an der Zeit ihre Mining-Geräte auszuschalten.

Symbiotische Beziehung

Die Zunahme der Hashrate hat zu einer Erhöhung des Schwierigkeitsgrades geführt. Der Schwierigkeitsgrad spiegelt wider, wie komplex die Berechnungen sind, die von Minern gelöst werden müssen, um einen neuen Block zur Blockchain hinzuzufügen.

Je höher die Rechenleistung, desto schneller werden diese Gleichungen gelöst. Diese sollen jedoch konstant etwa alle 10 Minuten gelöst werden können. Ist die Rechenleistung zu hoch, wird der Schwierigkeitsgrad angepasst. Die Rechenleistung und der Schwierigkeitsgrad stehen deshalb in einer symbiotischen Beziehung zueinander.

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