Nachteile der virtuellen Währung

Natürlich birgt die digitale Währung nicht nur Vorteile, sondern es gibt auch einige Nachteile. Über die Nachteile der virtuellen Währung berichten wir in diesem Beitrag.

 

4 Nachteile der virtuellen Währung

1. Spielgeldcharakter

Bitcoins, EtherLitecoins und Dogecoins stoßen leider nicht auf eine globale Akzeptanz, weswegen die Nutzungsmöglichkeiten noch ziemlich begrenzt sind. Zu oft wird die Kryptogeneration als kurzfristiger Hype abgetan, was zur Folge hat, dass die Coins belächelt oder sogar als Spielgeld verurteilt werden. Weiterhin verleiten z.B. die billigen Dogecoins dazu, dass man für „kleines Geld“ eine Menge Dogecoins bekommt. Schnell steigt man zum Dogecoin Millionär auf. Diese große Menge und der geringe Wert der eigenen Dogecoins können dazu führen, dass mit diesen leichtsinnig umgegangen wird. Allerdings handelt es sich hierbei um reales Geld! Wenn Ihr Coins verschickt oder verschenkt, solltet Ihr euch immer im Klaren sein, dass Ihr gerade wertvolles Geld – und kein Spielgeld – weitergegeben habt. Das sollte immer und zu jeder Zeit beachtet werden!

 

2. Bekanntheit

Der vielleicht größte Nachteil der virtuellen Währungen ist – zumindest bis heute – die allgemeine Unbekanntheit. Die Bekanntheit der Coins ist vor allem in Deutschland noch viel zu niedrig! Es ist leider noch nicht möglich in den nächsten Supermarkt zu gehen und dort mit den eigenen Coins zu bezahlen. In anderen Ländern gibt es schon etliche Bankautomaten, an denen man Geld in Coins umwandeln kann, oder auch einen Getränkeautomaten, bei dem man mit Coins zahlen kann.

Es gibt schon etliche Möglichkeiten, die Coins zu nutzen. Jedoch beschränkt sich diese eher auf angloamerikanische Gebiete. Den Waschgang, Getränke oder Süßigkeiten aus dem Automaten mit Bitcoins zu bezahlen, das ist schon heute möglich. In Colorado gibt es sogar einen Bitcoin Marihuana Automaten. Selbst das Bezahlen des Benzins an der Bitcoin – Zapfsäule könnte schon bald alltäglich sein.

 

3. Volatilität

Ein weiterer großer Nachteil ist die fehlende Stabilität des Marktpreises. Als Beispiel lässt sich dafür die Entwicklung von Bitcoin anführen, bei allen anderen Coins verhält es sich ähnlich. Die Schwankungen des Marktpreises sind ein Krypto-umfassendes Problem. Anfangs war Bitcoin unbekannt und preislich gesehen am Boden, aber nach 4 Jahren schoss der Preis für einen Bitcoin auf über 800 Euro. Der heutige Wert für einen Bitcoin beläuft sich auf ca. 300 Euro. Schlussfolgerung daraus: Über Nacht könnte der Wert um 100 Prozent steigen, andererseits auch um 100 Prozent fallen. Eben diese fehlende Stabilität wirkt sich negativ auf das Vertrauen der Nutzer aus.

 

4. Nicht physischer Charakter

Viele Personen, vor allem ältere, werden ein Problem damit haben, dass die Coins nicht physisch sind – anders als Geldscheine oder Münzen. Die virtuelle Währung liegt nicht in der Hand, es werden keine Scheine, sondern nur noch Smartphones oder Tablets gezückt.

Stimmt das wirklich? NEIN! Die meisten nutzen bereits das Online-Banking, oder es wird bargeldlos mit der Karte gezahlt. Ja kein Kleingeld mit sich herumtragen lautet die Devise. Es bedarf vielleicht einer Umstellung und Umgewöhnung – das auf jeden Fall – aber bargeldloses Bezahlen ist schon gang und gäbe. Außerdem besteht auch die Möglichkeit Scheine selbst zu drucken – in Form von Paper Wallets.

 

Image via pixabay, CC0

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