Adyen kündigt neue Partnerschaften und großes Wachstum an

Adyen, der Zahlungsanbieter von vielen großen Unternehmen wie Uber, Netflix und Facebook, könnte bald Bitcoin akzeptieren.

 

Nur wenige Leute wissen das Adyen, ein Zahlungsanbieter ist der eventuell bald Bitcoin akzeptieren wird. Das niederländische Startup ist letzten Sommer eine Partnerschaft mit Bitpay eingegangen. Nun kann auch darauf gehofft werden, dass große Unternehmen in Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren werden.

Adyen, ein Zahlungsanbieter auf dem Vormarsch

Bei so vielen Unternehmen die als Zahlungsanbieter zu konkurrieren, ist es schwer aus der Maße heraus zustechen/ sich von der Maße abzuheben. Adyen ist eines dieser Unternehmen, welches trotz des intensiven Wettbewerbs ein erfolgreich sein kann. Denn das niederländische Unternehmen meldet einen Umsatz von US $ 350 Millionen im gesamten Jahr 2015, dies ist mehr als doppelt so viel wie in 2014.

Die Umsatzsteigerung liegt vor allem an der Liste der bestehenden Händlern, die auf Adyens Zahlungsverfahren vertrauen. Viele dieser Unternehmen konnten ihre Gesamtverkäufe, was ein gutes Zeichen für den Online-Handel als ist. Aber die gute Nachricht ist noch nicht zu Ende, Adyen kündigte mehrere neue strategische Partnerschaften an.

Unter der Liste der neuen Partner sind beliebte Marken wie Netflix, Easyjet und Burton. Bedenkt man, dass Unternehmen wie Uber, Spotify und Facebook schon einige Zeit Adyen nutzen, so scheint die Zukunft für dieses europäische Startup sehr gut zu werden.

Allerdings gibt es einige Dinge die zu Problemen in der Zukunft von Adyen werden könnten. Laut Gründer Pieter van der Does, generieren 10 % der Unternehmen fast 90 % des Gesamtumsatzes. Diese Zahlen sind nicht ungewöhnlich in der Zahlungsmittelindustrie, trotzdem werden die neuen Partner hoffentlich bei einer ausgeglicheren Verteilung helfen.

Was Adyen von allen anderen Zahlungsabwickler unterscheidet ist, wie das Unternehmen Händlern ermöglicht Zahlungen ohne den Umweg über Banken zu akzeptieren. Im Ergebnis wird damit ein globales Payment-Ökosystem geschaffen, welches für Kunden auf der ganzen Welt funktioniert. Dies eröffnet auch viele Möglichkeiten im mobilen Bereich, welche fast die Hälfte der Transaktionen des Unternehmens darstellt.

 

Englische Originalfassung

Image via flickr.com, TechCrunch, CC

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