Ex-Manager von PayPal und Google arbeitet für Bitcoin-Plattform Bakkt

Mike Blandina, ein ehemaliger technischer Manager von PayPal und Google, wird zukünftig für Bakkt arbeiten. Dies kündigte der Direktor der Plattform, Kelly Loefler, in einem Blogpost auf Medium am 11. April an. Bei Bakkt handelt es sich um eine lang erwartete Plattform, auf der der Handel mit unter anderem Bitcoin-Termingeschäften möglich sein wird.

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrungen in digitalen Zahlungsnetzwerken und digitalem Engineering wird Blandina der neue Chief Product Officer (CPO).

App für digitale Zahlungen

Dem neuen CPO von Bakkt stehen wichtige Aufgaben bevor. Blandina soll unter anderem dafür sorgen, dass Apps entwickelt werden, die Zahlungen mit digitalen Währungen vereinfachen sollen.

Seine Erfahrung mit digitalen Zahlungsnetzwerken wie PayPal wird ihm dabei zugutekommen. Auch bei Google setzte er sich mit FinTech auseinander. Er lieferte einen bedeutenden Beitrag für das Google Wallet, deshalb scheint er für die Rolle bei der Plattform perfekt zu sein. Bakkt schrieb auf Twitter:

„PayPal und Google Veteran Mike Blandina tritt Bakkt als Chief Product Officer bei.“

Bakkt stellt sich gut auf und die Erwartungen sind groß

In dem Blogpost schrieb Kelly Loefler ebenfalls, dass Bakkt sich durch die Erweiterung des Teams neuen Aufgaben gewachsen fühlt. Adam White wird zum Beispiel der neue Chief Operations Officer und Balaji Devarasetty ist der neue stellvertretende Vorsitzender der Technologieabteilung.

Ende März machte Bakkt bereits durch die Erweiterung des Teams Schlagzeilen, als die Geschäftsführung Tom Noonan, einen ehemaligen Mitarbeiter von IBM, einstellte. Noonan wird für die Bitcoin-Plattform als Cybersicherheitsexperte eingesetzt. Er soll dafür sorgen, dass Bakkt eine sichere Plattform bleibt.

Noch muss die Plattform auf ihre Genehmigung der amerikanischen Commodity Futures Trading Commisssion (CFTC) warten. Die Erwartungen an die Plattform sind hoch. Im vergangenen Jahr konnte Bakkt sich finanzielle Unterstützung in Höhe von 180 Millionen US-Dollar sichern. Große Unternehmen wie Pantera, Microsoft und Starbucks haben in die Entwicklung der Plattform investiert.

Wann man Bakkt genau nutzen kann, steht noch nicht fest. Wir halten Sie jedoch auf dem Laufenden.

Image via Unsplash

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