GMO wird Yen-Stablecoin auf den Markt bringen

Die japanische GMO Internet Group wird eine an den Yen gebundenen Stablecoin auf den Markt bringen. Die Kryptowährung wird den Namen GMO Japanese Yen tragen. Unter anderem arbeitet der Konzern bereits jetzt als Krypto-Börse und in der Mining-Branche.

Stablecoin mit dem japanischen Yen

Die GMO Internet Group verkündete am Dienstag, dass sie „mit umfangreichen Vorbereitungen für die Veröffentlichung von Stablecoins einer virtuellen Währung beginnt“. Man wolle sich durch die Coin vor allem auf Abwicklung von Geschäften mit virtuellen Währungen konzentrieren. Mithilfe der Plattform Z.com werde die Coin auf den Markt gebracht. Das Unternehmen schrieb:

„[Es wird eine] an den Yen gebundene Währung sein.“

Weltweit gibt es bereits 57 Stablecoins, von denen sich 23 auf dem Markt befinden. „Wir planen, die Stablecoin für den asiatischen Raum rund um das Geschäftsjahr 2019 zu veröffentlichen.“

Dritte Geschäftsidee für Krypto-Branche

Bereits jetzt hat die GMO zwei weitere Unternehmen in der Krypto-Branche: zum einen führt sie eine Krypto-Börse und zum anderen ein Mining-Unternehmen. Die Börse nahm ihre Arbeit im Mai des vergangenen Jahres auf, während das Mining-Unternehmen im Dezember zu arbeiten begann. Als die Firma im August ihre Gewinne präsentierte, stellte sie ein weiteres Konzept für Krypto-Geschäfte vor. Damals sprach das Unternehmen vage von Zahlungen mit Kryptowährungen.

In der Bekanntmachung vom Dienstag erklärte die GMO, dass sie „untersucht hat, ob die virtuelle Währung vom Standpunkt der Volatilität aus eine Abwicklungswährung sein könnte“.

GMO hat große Pläne für ihre Stablecoin

„Probleme wie eine echte Dezentralisierung müssen überwunden“ werden, damit Hyperinflationen, die momentan in vielen Entwicklungsländern zu sehen sind, gelöst werden können. Nach eigenen Angaben der Firma könnten Stablecoins die Lösung sein, da „sie inländische Währungen mit niedrigen Krediten ersetzen“ könnten. Aber auch in anderen Ländern könnten Stablecoins eine wichtige Rolle spielen. Sie hätten „das Potenzial ein weltweiter Standard für eine innovative Finanzstruktur“ zu werden.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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