Werden Banken zu Kryptowährungsdienstleistern?

Bitcoin ist momentan dabei ihre Popularität in der FinTech-Branche anzuheizen. Werden  Banken in Zukunft die Technologie dahinter nutzen und womöglich zu Kryptowährungsdienstleistern?

Die größte Online-Bank Norwegens, die Skandiabanken, hat vor kurzem bekannt gegeben, dass sie es ihren Kunden ermöglichen will, ihre Bankkonten mit anderen Anlangen in der Form von Kryptowährungen zu verbinden.

Während manche vielleicht denken, dass dies ein weiteres Beispiel einer Bank ist, sich Bitcoin anzunehmen, sollte es lieber als ein Übergang in der Evolution der FinTech gesehen werden.

Die Skandiabanken veröffentlichte in dieser Woche ihre Absicht, es Kunden zur ermöglichen, ihr Bankkonto mit ihrem Coinbase-Account zu verbinden. Dadurch hätten die Nutzer die Möglichkeit, ihren Kryptowährungsstand in ihrer Banking-App zu sehen.

Die App erlaubt es Kunden ihre Aktienanteile und Kontostände zu sehen und bis jetzt war es nicht möglich diese Funktion für den Verkauf und Kauf für Kryptowährungen auszuweiten. Die Bank betonte, dass sie Bitcoin nicht als Währung anerkennen, sondern als eine Form der Anlage sehen.

Dies könnte der Beginn eines Trends sein, in dem Bitcoin mit anderen FinTech-Trends, wie innovativen oder möglicherweise sogar Marktlücken-Diensten, verbunden wird.

Entflechtung des Bankwesens

Auf der ganzen Welt nimmt das Mobile-Banking zu. In Norwegen zum Beispiel nutzen 91% der Bevölkerung online Dienste zur Verwaltung ihres Geldes.

Der Durchbruch der FinTech, die traditionellen Funktionen von Banken zu entflechten und das Erwachsenwerden der ersten Generation, die mit dem Internet groß geworden ist, verstärken diesen Trend.

Außerdem wird die europäische Richtlinie zur Regulierung von Zahlungsdiensten (PSD2) im nächsten Jahr rechtskräftig. Die Richtlinie schreibt vor, dass die Daten von Nutzern durch Schnittstellen vermittelt werden können, dies würde Dienste für Kryptowährungen einschließen.

Diese Kombination von Online-Banking, der FinTech und offenen Schnittstellen lässt die Grenzen zwischen traditionellen und alternativen Finanzdienstleistungen verschwimmen.

Neue Institutionen wie die Skandiabanken, nehmen Schritte in die richtige Richtung, Bitcoin und Altcoins als vertrauenswürdige Anlagen zu betrachten. Wenn sich dieser Trend durchsetzt, könnten Kryptowährungen sich in der Landschaft der FinTech langfristig festigen.

Dies würde den Druck auf die Gesetzgeber erhöhen, rechtliche Grundlagen für diese Form der Kapitalanlagen zu schaffen.

Dies könnte auch die Entwicklung für eine nächste Generation der Kryptowährungsdienstleistungen vorantreiben.

Auch wenn dies noch nicht heißt, dass Bitcoin und ähnliche Anlagen Mainstream werden, zeigt es trotzdem, dass diese Schritte dazu führen, dass Kryptowährungen sich in der FinTech halten werden.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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