KickICO verspricht Entschädigungszahlung nach Hackerangriff

Wie die ICO-Plattform KickICO bestätigte, verlor diese am Donnerstag 7,7 Millionen US-Dollar in KICK Token.

Geschäftsführer Anti Danilevski schrieb in einem Blogpost, dass sein Team entdeckt hätte, dass rund 70 Millionen KICK Token fehlen würden. Für den Hackerangriff wurden die Private Keys der Besitzer entwendet und so deren Wallets geräumt. Obwohl zahlreiche Wallets durch den Hackerangriff geleert wurden, will das Unternehmen die Token an ihre Besitzer zurückzahlen.

Danilevski schrieb, dass er zunächst von dem Hackerangriff erfuhr, als Kunden sich beschwerten. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 800.000 US-Dollar in Form der Token nicht mehr in den Wallets auffindbar.

„Um ihr Vorgehen zu verstecken, nutzen sie Methoden, die die Integration der KickCoin Smart Contracts in das Bancor Netzwerk verwenden: Hacker zerstörten Token bei ungefähr 40 Adressen und schafften Token bei 40 anderen Adressen für den jeweiligen Betrag“, erklärte der Geschäftsführer weiter.

Ein Sprecher von Bancor sagte gegenüber Coindesk, dass die Funktion, die ermöglicht hätte, dass die Private Keys der Smart Contracts entwendet wurden, von KickICO entwickelt wurde. Dies hätte zufolge des Sprechers nichts mit der Integration von Bancor zu tun.

Er fügte hinzu:

„Wenn Sie sich dazu entscheiden, diese Möglichkeit in Ihren Token einzubauen, müssen sie ihn auch schützen.“

Danilevski stellte klar, dass seine Firma die Kontrolle über die Smart Contracts zurückgewonnen hätte und plane alle Verluste zu erstatten.

Die Plattform wurde erst 2017 gegründet und erhielt 5000 ETH in einem Pre-ICO und beinah 85000 ETH während des eigentlichen Initial Coin Offerings. Neben Bancor waren auch die Blockchain-Startups Pacatum, Coinhills und Qoin an dem Projekt beteiligt.

Image via Unsplash

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