Stresstest für Bitcoin Cash bricht Rekorde

Am ersten September führte die Bitcoin Cash Community einen Stresstest für die Kryptowährung durch. Dafür wurden Millionen Transaktionen innerhalb eines Tages verschickt. Die Miner der Währung wickelten innerhalb von 24 Stunden 2,2 Millionen Transaktionen ab. Nach dem eigentlichen Ende des Stresstests nahm der Strom der Transaktionen jedoch nicht ab. Am folgenden Tag wurden noch immer 1,37 Millionen Transaktionen mithilfe des Netzwerkes abgewickelt. An Tag vier waren es sogar 1,67 Millionen Transaktionen.

Stresstest für Bitcoin Cash dauert länger als geplant

Die Blockchain und das Netzwerk von Bitcoin Cash können einen wichtigen Meilenstein hinter sich lassen. Vor wenigen Tagen wurden 2,2 Millionen Transaktionen innerhalb von nur 24 Stunden abgewickelt. Mining-Netzwerke wie Coingeek, Waterhole, BMG Pool, Viabtc und andere konnten Blocks zwischen 4 und 15 MB herstellen. Außerdem wurden bis zu 23 Transaktionen pro Sekunde bestätigt. Obwohl der Stresstest nur für 24 Stunden angesetzt war, schickten die Nutzer eine Vielzahl von Transaktionen, als diese Zeit abgelaufen war.

Am 2. September wickelte das Netzwerk weitere 1,37 Millionen Transaktionen ab. Am 3. September schien die Community mit 448.000 Zahlungen nachzulassen, jedoch wurden am 4. September erneut über eine Millionen Transaktionen (1,6) durchgeführt.

Die Gebühren für Transaktionen sind im Durchschnitt so niedrig wie lange nicht mehr. Noch im Juni lag die Gebühr für eine Überweisung bei 0,003 US-Dollar. Während des Stresstests lag die Gebühr bei nur 0,001 US-Dollar.

Blockgröße von bis zu 23 MB

Neben den niedrigen Gebühren ist Block 546423 besonders erwähnenswert. Dieser wurde von dem BMG Pool abgewickelt und entsprach mit 97.3138 Transaktionen einer Größe von 23,15 MB. Entwickler Jochen Hoenicke erklärte, dass mit dieser Größe möglicherweise ein Limit erreicht wurde.

„Es dauerte 85 Minuten diesen Block zu finden und der Mempool wuchs kontinuierlich mit einer Rate, die nahe dem Limit der Transaktionen, die Nodes abwickeln können, zu liegen scheint“, schrieb er auf Reddit.

Auf die Frage, ob es sich dabei um ein Hardware- oder Software-Problem handelte, schrieb Experte Jonathan Toomim:

„Hauptsächlich Software, aber es betrifft Nodes mit niedrigen GHz-Prozessoren, bevor es sich auf hohe GHz-Prozessoren auswirkt.“

Diese Art der Stresstest gibt Entwicklern die Möglichkeit zu sehen, was passiert, wenn das Netzwerk an seine Grenzen gebracht wird.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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