Achtung Betrug: Hoskinson von Cardano verschenkt nicht 100.000.000 ADA

Cardano (ADA) wurde in den vergangenen Monaten zu einer der beliebtesten Kryptowährungen auf dem Markt. Seit Anfang 2020 ist der Wert der digitalen Coin 267 Prozent gestiegen. Die Kursentwicklung konnte so auch die Leistung vieler größerer Coins übertreffen. Bitcoin, Ethereum, XRP und 82 andere Kryptowährungen aus den Top 100 konnten da nicht mithalten.  

Aber nicht nur der Kurs verzeichnet eine gute Leistung, auch das Projekt selbst entwickelt sich. Ende Juli wird bei der Blockchain Shelley eingeführt, welches die Adoption voranbringen und das Netzwerk dezentraler machen soll. Trotz des Erfolgs oder gerade deswegen wollten sich Betrüger die Kryptowährung zunutze machen. Über YouTube versuchten sie, gutgläubige Anleger um ihr Geld zu bringen.

Betrug mit Cardano auf YouTube

Einem Post zufolge, der am 13. Juli auf dem Subreddit r/Cryptocurrency veröffentlicht wurde, wurde auf YouTube ein Betrugsvideo veröffentlicht. Darin wird Cardano genutzt, um Investoren zu täuschen. Der Livestream hatte den Titel: „LIVE Cardano Top 2020 | Charles Hoskinson opening Keynote: Shelley Edition“.

Die Betrüger, die den Livestream erstellten, verwendeten früheres Filmmaterial des Cardano-Gründers Charles Hoskinson, um den Zuschauern ihre Coins zu stehlen.

Die Idee dahinter ist relativ einfach. Investoren sollten zwischen 5.000 und 1.000.000 ADA an eine bestimmte Empfängeradresse überweisen. Danach sollen sie angeblich den doppelten Betrag zurückerhalten. Das ist natürlich zu schön, um wahr zu sein. Wenn Sie Coins überweisen, erhalten Sie keine Gegenleistung.

Immer wieder kommt es auf YouTube zu solchen Betrugsvideos. Die Masche und die Aufmachung sind ähnlich, jedoch werden auch andere Kryptowährungen dafür genutzt. Erst vor kurzem sollte man Bitcoin überweisen, um Zugang zu einem Livestream für die neue Sony Playstation 5 zu erhalten.

Charles Hoskinson ist sauer

Hoskinson sagte bereits Anfang Juli über diese Art des Betrugs:

„Man arbeitet fünf Jahre lang an etwas, man arbeitet mit Leib und Seele daran, man hat gerade eine gigantische Veranstaltung mit 10.000 Menschen gehabt. Dann sehen Sie auf Telegram, Twitter und vielen anderen Kanälen Videos von Betrügern aus China, die mein Gesicht, unser Firmenlogo, das Logo der Cardano Foundation verwenden und absolut nichts mit uns zu tun haben.“

Er fügte hinzu, dass es schade sei, weil es für die Cardano Foundation keinen Weg gebe, die Gauner zu verklagen:

„Ich kann sie nicht verklagen, ich habe keine Ahnung, wo sie sind und was hier vor sich geht. Das passiert ständig. Dasselbe gilt für Vitalik für Ethereum. Dasselbe gilt für Brad und XRP.“

Image via Unsplash

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