Coinbase heißt Altcoins willkommen

Die amerikanische Krypto-Börse Coinbase will ihr Angebot ausweiten. Deshalb heißt sie nun weitere Altcoins willkommen. Digitale Coins, die die Kriterien zur Auflistung der Plattform erfüllen, können schon bald auf Coinbase gekauft werden.

Coinbase ändert Haltung gegenüber Altcoins

Wer sich mit Krypto-Börsen auskennt, weiß, dass Coinbase bis jetzt beim Angebot von Coins äußerste Vorsicht walten ließ. Bis zum heutigen Tag bietet sie allein fünf Kryptowährungen (Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin, Ethereum und Ethereum Classic) an. Dies könnte sich aber schon bald ändern. Die Börse wird Bewerbungen von Entwicklern von Altcoins entgegennehmen. Das heißt, dass die Plattform, nachdem die betroffenen Coins genauestens von Anwälten, Sicherheitsexperten und Entwicklern unter die Lupe genommen wurden, bald eine Anzahl weiterer Kryptowährungen anbieten könnte.

„Wir haben schon immer einen bewussten Ansatz verfolgt, um die Unterstützung für neue Anlagen zu unserer Plattform hinzuzufügen“, schrieb das Unternehmen am Dienstag. Weiter hieß es: „Heute können wir einen neuen Prozess bekannt geben, der es uns erlauben wird, weitere digitale Anlagen anzubieten, die mit örtlichen Rechtsvorschriften, indem wir die Anfrage zur Auflistung je nach Rechtslage überprüfen, übereinstimmen. In der Praxis heißt das, dass einige der neuen Anlagen, die auf unserer Plattform aufgeführt werden, nur für eine bestimmte Zeit in ausgewählten Rechtsgebieten zur Verfügung stehen.“

Ein neuer Anfang für Coinbase

Obwohl die Börse in der Vergangenheit Kritik erntete, wie zum Beispiel nach der Schließung des Kontos von Wikileaks, sind sich Experten einig, dass die Entscheidung, die eine Börse dieser Größenordnung trifft, für den Krypto-Markt von Bedeutung ist.

Obwohl die Coinbase keine Informationen darüber veröffentlicht hat, nach welchen Standards die Coins ausgewählt werden, gibt es einige Aspekte, die eine Rolle spielen könnten. So ist es wahrscheinlich, dass Kryptowährungen, die dezentrale Merkmale aufweisen und sich nicht in den Händen ihrer Entwickler befinden, aufgeführt werden. Außerdem wird es sich bei den angebotenen Coins voraussichtlich nicht um Kryptowährungen handeln, die rechtlich als Wertpapier eingestuft werden können.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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