Weingroßhändler investiert 30 Millionen USD in Bitcoin-Börse

Madison Holdings Group Ltd. wird 67,2 Prozent der japanischen Bitcoin-Börse Bitocean für 1,68 Millionen Yen kaufen. So wird der Weingroßhändler mit Gebühren über 30 Millionen US-Dollar für den Kauf ausgeben. Medienberichten zufolge soll die Akquisition mithilfe der Tochtergesellschaft Madison Labs durchgeführt werden.

Übernahme durch Weingroßhändler

Bei Madison handelt es sich um eine Investmentgesellschaft, die hochwertige französische Weine verkauft. Insgesamt beläuft sich der Wert des Unternehmens auf 546 Millionen US-Dollar. Außerdem arbeitet das Unternehmen im Bereich Corporate Finance, Finanzberatung und Vermögensverwaltung.

Bitocean ist eine Bitcoin-Börse, die bei der zuständigen japanischen Behörde eingeschrieben ist, jedoch noch nicht mit dem Handel von Kryptowährungen begonnen hat. Madison wird die Anteile von „unabhängigen dritten Parteien“ kaufen, um das Angebot des Unternehmens auszuweiten.

Die South China Morning Post berichtete, dass der Deal noch abgesegnet werden müsse. Raymond Ting Pang-wan Vorstandsvorsitzender von Madison sagte über die Übernahme:

„Unser Weinhandel ist stabil und profitabel aber klein. Es ist schwer, den Weinhandel zu einem sehr großen Geschäft zu machen. Deshalb müssen wir uns auf Finanztechnologie und das Kryptowährungsgeschäft diversifizieren, um für unsere Aktionäre eine bessere Rendite zu erzielen. Virtuelle Währungen und Blockchain werden immer beliebter. Investitionen in den virtuellen Währungssektor werden unsere Einkommensquelle erweitern.“

Japans Krypto-Regulierung wirkt anziehend

Pang-wan sagte gegenüber der chinesischen Nachrichtenseite, dass sein Unternehmen nicht von der aktuellen Marktlage beunruhigt sei. „Bitcoin ist günstig, das schafft eine gute Möglichkeit für uns, in den Markt einzutreten. Wir legen unsere Ziele langfristig, deshalb machen wir uns kurzfristig über die Volatilität keine Sorgen“, führte er aus.

Außerdem fügte er hinzu, dass die bestehende Regulierung für den Kryptowährungsmarkt die Entscheidung beeinflusst hätte. „Wir wollten in eine Plattform investieren, die ordnungsgemäßen Richtlinien unterliegt“, sagte Pang-wan.

Wie die chinesische Plattform berichtete, kommentierte Gary Cheung Wai-kwok, Vorsitzender der Hong Kong Securities Association:

„Das ist eine kleine Investition für das Unternehmen, deshalb werden sie kein großes Risiko eingehen. Es ist sinnvoll für die Firma das Geschäft auszuweiten, um größere Gewinne zu erhalten.“

Image via Unsplash

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