Lateinamerika: NGOs wollen Bitcoin in Argentinien promoten

Die NGOs Bitcoin Argentina und Bitcoin Americana haben zusammen die Kampagne „Bitcoineta“ gestartet. Damit wollen sie die Bekanntheit von Bitcoin steigern. Deshalb werden sie mit einem Minivan durch Argentinien und Lateinamerika fahren, um Leute über Bitcoin zu informieren und so die Akzeptanz der Währung vergrößern.

Lateinamerikanische NGOs starten gemeinsame Aufklärungskampagne

Die Nichtregierungsorganisationen (engl.: Non-Governmental Organization kurz NGO) Bitcoin Argentina und Bitcoin Americana haben mit ihrem Projekt „Bitcoineta“ begonnen. Bei der Kampagne fahren Vertreter der NGOs mit einem Minivan durch Argentinien. Dabei wollen sie Menschen über Bitcoin aufklären und die Akzeptanz der Kryptowährung ausbauen.

Während der Kampagne wird der Van in verschiedenen Dörfern und Kleinstädte halten. Während der Stopps sollen Anwendungsmöglichkeiten der Kryptowährung für Bürger erklärt werden. Nach der Tour durch Argentinien sollen weitere Länder in Lateinamerika angesteuert werden.

Durch das Projekt sollen soziale Strukturen durchbrochen werden und Bürgern gezeigt werden, wie sie von Kryptowährungen profitieren können. Gabriel Kurman, einer der Gründer des Bitcoineta Projektes, sagte:

„Es ist ein Traum, Bitcoin und die Blockchain-Technologie nach Lateinamerika zu bringen und zu den Leuten, die sonst keinen Zugang zu diesem Wissen hätten. Das Ziel der Bitcoineta ist es, jeden kleinen Ort und jede kleine Stadt in Argentinien zu erreichen und dann den Rest von Amerika, um Leute zu informieren, wie sie von dieser Technologie profitieren können.“

Die beiden Nichtregierungsorganisationen haben das Geld für den Van gemeinsam aufgebracht und ihn mit der notwendigen Ausstattung ausgerüstet. Unter anderem befindet sich zum Beispiel ein Projektor in dem Van, um lehrreiches Infomaterial abzuspielen.

Grundlagen für die Blockchain schaffen

Bereits seit dem ersten Juni ist der Bitcoineta Van unterwegs. Der erste Halt für die Kampagne ist in der Stadt Chascomús, welche sich rund 123 Kilometer südlich von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires befindet. Ebenfalls auf der Liste der Städte, die noch angesteuert werden sollen, stehen: Las Toninas, Tandil, Necochea, Tres Arrollos, Villa Ventana, Bahía Blanca, Pergamino, Junín, Chacabuco und Chivilcoy in Buenos Aires. Des Weiteren sollen weitere Stopps in den Provinzen Pampa, Santa Fe und Córdoba angefahren werden.

Julian Drangosch, Professor der National Technological University of Argentina, lobte das Projekt. Er sagte:

„Die ersten Male, wenn man über diese Technologie hört, ist es schwierig all die Folgen, die man heute und in Zukunft hat, zu verstehen und nun anzufangen, die Samen der Blockchain in verschiedene Gemeinden zu pflanzen, wird es uns erlauben, die Früchte in ein paar Jahren zu ernten.“

Englische Originalversion

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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