Online-Marktplatz OpenBazaar erhält 3 Millionen US Dollar

Die Entwickler hinter OpenBazaar, ein Open-Source-Marktplatz, der durch Bitcoin unterstützt wird, haben finanzielle Unterstützung im Wert von 3 Millionen US Dollar erhalten.

Die Aufbringung des Kapitals wurde durch BlueYard, einer Firma mit Hauptsitz in Berlin, die sich auf junge Startups für deren Risikokapital spezialisiert hat, geleitet. BlueYard hat in der Vergangenheit mehrfach deutlich gemacht, dass es einen dezentralen Markt unterstützen würde. Außerdem waren auch die Risikokapital-Giganten Andreessen Horowitz und Union Square Ventures an dem Fundraising beteiligt.

OpenBazaar ist ähnlich wie eBay, nur dezentralisiert. Es verbindet Käufer und Verkäufer durch einen auf der Anwendung basierenden Marktplatz. Im Gegensatz zu anderen Online-Marktplätzen kann bei OpenBazaar Bitcoin (und nicht Paypal oder Kreditkarten) als Bezahlmethode gewählt werden.

Dieses Projekt entstand aus dem früheren Konzepts des DarkMarket, der 2014 den Bitcoin Expo Hackaton in Toronto gewann.

OpenBazaar 2.0

Das neue Funding kommt mehr als ein Jahr nachdem das Startup, das OpenBazaar (OB1) entwickelte, eine Millionen US Dollar von Andreessen Horowitz, Union Square und dem Anleger William Mougayar, der ebenfalls im Vorstand des Unternehmens vertreten ist, in 2015 erhalten hatte.

Das Fundraising schließt ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr für das Unternehmens ab. Es hatte im April seinen Testphase beendet und den Marktplatz veröffentlicht. Einige der ersten Verkaufsangebote enthielten Waffeln mit Karamellfüllung, Unterkünfte in Taiwan und Samen für den Anbau von Marihuana.

Brian Hoffman, CEO von OB1, denkt, dass auch das nächste Jahr erfolgreich für sein Unternehmen werden wird.

Er sagte bezüglich der erhaltenen Investitionen:

„Nach der Markteinführung waren wir gespannt darauf, wie Leute OpenBazaar nutzen würden und mit der erhaltenen Summe sind wir in der Lage, die Vorteile eines wirklich freien und offenen Handels in die Welt zu tragen.“

Hoffman sagte weiter, dass das Funding dem Unternehmen helfe seinen Service auszuweiten und beschrieb den Zuschuss als „Seed 2.0“.

Pläne für die Zukunft enthalten unter anderem die Einführung von Tor, ein anonymes Kommunikationsnetzwerk, in das System.

Englische Originalfassung

Image via Unsplash

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