Spenden mit Bitcoin ist ein Trend, der in letzter Zeit immer häufiger zu sehen ist. Bitcoins scheinen perfekt als Spendenmittel geeignet zu sein, da sie nicht gefälscht werden können und mit nur einem Mausklick für geringe Transaktionskosten um die ganze Welt geschickt werden können. Außerdem kann man sich nach nur 10 Minuten sicher sein, dass die Transaktion durchgeführt worden ist und der Empfänger der neue Besitzer der Bitcoins ist. Immer mehr Unternehmen scheinen diese Eigenschaften wertzuschätzen und führen deshalb Bitcoin als Zahlungsmittel für Spenden ein.
Das Unternehmen Bits of Freedom, das besonders für Freiheit und Privatsphäre steht, akzeptiert auch Bitcoin. Bits of Freedom wechselt dann die Bitcoins mithilfe eines Handelsbüros in Euro. Andere große Projekte wie LibreOffice (eine kostenfreie und opensource Alternative zum Microsoft Office) und online Enzyklopädie Wikipedia akzeptieren Bitcoin als Spenden.
Warum akzeptiert Wikipedia Bitcoin?
Jimmy Wales, der Gründer von Wikipedia, wurde auf Twitter gebeten seine Bitcoin Adresse zu veröffentlichen. Er kam dieser Bitte nach und erhielt 23,5 Bitcoins als Spende. Diese Spende bewog ihn dazu, Bitcoin auch als Spendenform für Wikipedia zu akzeptieren. Er erfuhr also selbst die besondere Kraft von Bitcoin, nämlich spenden innerhalb von 10 Minuten aus aller Welt empfangen zu können und das ohne Zwischenhändler oder andere Parteien und mit minimalen Transaktionskosten.
Strape und ChangeTip
Verschiedene Startup arbeiten daran, es noch einfacher für Bitcoin zu machen. Das niederländische Startup Strape macht es möglich mit Bitcoin noch schneller abzurechnen und Rechnungen zu teilen. Der Onlinedienst ChangeTip ist ein weiteres Startup, welches es möglich macht online nur mit einem Nutzernamen Bitcoin an andere Nutzer zu spenden. Die Empfänger haben dafür keine Empfangsadresse nötig, sondern können die Bitcoins durch das Einloggen eines Social Media Accounts auf Change Tip erhalten.
Niederländische Originalversion
Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.