USA: DLT und Kryptowährungen könnten die Zukunft der Bezahlungsmöglichkeiten verändern

Eine Fachgruppe in der amerikanischen Zentralbank denkt, dass digitale Währungen und die „Distributed Ledger Technology“ (DLT) einen großen Einfluss darauf haben werden, wie Bürger und Unternehmen Zahlungen in Zukunft tätigen.

Dieses Ergebnis stammt aus einem über 60 Seiten langen Bericht, der vor wenigen Tagen von der „Faster Payments Task Force” veröffentlicht wurde.

Der Bericht, der in zwei Teilen veröffentlicht wird, beschreibt zunächst zum größten Teil die Arbeit der bundesstaatlichen Task Force und deren Arbeit in der alltäglichen Ökonomie, die zurzeit in Amerika existiert. Darin enthalten ist außerdem eine Analyse, die Trends für das nächste Jahr vorhersagt, welche insbesondere auf die Relevanz von Kryptowährungen abzielt.

Die Task Force veröffentliche bereits einen anderen Bericht über die Technologie des Distributed Ledger im Dezember.

Die Verfasser des Berichts gehen davon aus, das die Technologie das Zusammenspiel der Bezahlungsmethoden in den Vereinigten Staaten verändern könnte.

In dem Bericht heißt es:

„Distributed Ledger Technologie (wie zum Beispiel die Blockchain) wird es Transaktionen ermöglichen, verifiziert zu werden und zwar auf einem Netzwerk zwischen verschiedenen Computern. Das könnte die Rolle der traditionellen Teilnehmer an diesem Prozess verändern – so wäre der Nutzen eines zentralen Transaktionsregisters unnötig.“

Der Bericht enthält auch eine Referenz zu dem Trend, dass andere Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank oder die Bank von England offener mit digitalen Währungen umgehen.

„Digitale Währungen haben die Möglichkeit die Bezahlungslandschaft zu prägen, besonders wenn sie von einer oder mehreren großen Zentralbanken implementiert werden”, steht in dem Bericht.

Der zweite Teil des Berichts wird vermutlich später in diesem Jahr veröffentlicht. Er soll noch spezifischere Vorschläge zur Verbesserung der amerikanische Ökonomie enthalten. Ob dieser Teil dann auch auf die Möglichkeiten der Blockchain und Kryptowährungen eingeht, bleibt abzuwarten.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die Faster Payment Task Force auch Beschäftigte von Startups zu seinen Mitgliedern zählt. Zum Teil arbeiten deren Mitglieder bei Circle Internet Financial, Digital Asset oder Rippel.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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