Ubisoft untersucht Blockchain-Anwendungen

Der französische Computerspielhersteller Ubisoft untersucht den möglichen Einsatz der Blockchain in ihrem „Strategic Innovation Lab“, welches die Anwendung neuer Technologien erforscht.

Lidwine Sauer, leitende Angestellte des Unternehmens,  erklärte gegenüber der IGN, einer Nachrichtenseite für Computerspiele, dass Ubisoft besonders an der Blockchain interessiert sei, da sie eine einzigartige Möglichkeit des Eigentums bei digitalen Gegenständen biete.

Die Technologie ermögliche es, „endlich echte digitale Sammelprodukte zu besitzen, die nicht kopierbar sind und 100 % einem selbst gehören“, fügte sie hinzu.

Als Folge dessen bietet die Blockchain mehr Sicherheit für kreatives Eigentum:

„Dank der Blockchain können wir nun das Äquivalent eines digitalen Picasso haben, mit dem Vorteil, dass es viel schwieriger ist, etwas auf der Blockchain zu stehlen als einen echten Picasso.“

Der Spielehersteller wolle vor allem die Möglichkeiten der Technologie für sogenannte Downloaderweiterungen testen. Dabei handelt es sich oft um Add-ons, die neue Funktionen in den Spielen freischalten oder die Grafik verbessern.

Aber auch neben diesen Erweiterungen sei die Blockchain interessant für das Unternehmen. „Wir möchten weitergehen. Wir denken, dass es noch etwas Interessanteres zu entdecken gibt und wir sind dabei diese interessante Sache zu finden.“

Englische Originalversion

Image via Unsplash

 

 

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